Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener e.V.
zuletzt aktualisiert am 7.5.2017

Alte Menschen & Psychiatrie

Ergänzende Informationen von sonstigen AutorInnen
»Willst du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten.«
(Chinesisches Sprichwort)

Informationen von Psychiatrie-Erfahrenen und Psychiatriebetroffenen

Ergänzende Informationen von sonstigen Autorinnen und Autoren

  • amiato: Portal für Altersfragen, das ausführliche Informationen für ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter bereitstellt (betrieben von Antonella und Vincent Schmalbach).

  • Chalfont, Garuth: Naturgestützte Therapie. Tier- und pflanzengestützte Therapie für Menschen mit Demenz planen, gestalten und ausführen. Wie man die Lebensqualität von Menschen mit einer Demenz durch die Integration von Tieren und Pflanzen in die tägliche Arbeit verbessern kann (Buch von 2010)

  • Davenport, Gloria M.: »Giftige« Alte – Schwierige alte Menschen verstehen und konstruktiv mit ihnen umgehen. Praxishandbuch für Altenpflegekräfte, um schwierige alte Menschen zu erkennen, zu verstehen und professionell korrekt mit ihnen umzugehen (anstatt sie mit Antidepressiva zu neutralisieren). Aber auch für alle, die verhindern wollen, dass sie selbst zu »giftigen« Alten werden, die andere verbal und emotional missbrauchen und ihnen so die wertvolle Zeit und Energie für die Betreuung rauben (Buch von 2009)

  • Demenz Support Stuttgart (Hg.): »Ich spreche für mich selbst« – Menschen mit Demenz melden sich zu Wort. »Frühbetroffene« (aus Deutschland und dem Ausland), d.h. Menschen, bei denen vor kurzer Zeit spezielle Veränderungen auftraten oder die Diagnose »Demenz« gestellt wurde, kommen als aussagefähige und kompetente Personen zu Wort und benennen ihre Bedürfnisse selbst (Buch von 2010)

  • Förster, Christine: Gewalt in der institutionellen Altenpflege. Welche biographischen und sozialen Konstellationen fördern Gewalt in der stationären Altenpflege? Welche Ressourcen vermindern Gewalt? Auswertung von Interviews im Rahmen einer Diplomarbeit an der Evangelischen Fachhochschule Ludwigshafen, Hochschule für Sozial- und Gesundheitswesen, um Ansatzpunkte für soziale und personale Interventionsformen aller Beteiligter zu liefern. Buch von 2009

  • Fussek, Claus / Gottlob Schober: Es ist genug! Auch alte Menschen haben Rechte. Buch von 2013 (Westend-Verlag) über die skandalösen Zustände in der Altenpflege, die Nichterfüllung grundlegender Bedürfnisse wie ausreichend Essen und Trinken, Bewegung, frische Luft, Toilettengänge, Schutz und Sicherheit auch in der Nacht, Fesselung alter Menschen oder Ruhigstellung mit Psychopharmaka

  • Gerauer, Markus: Einweisung – Gericht zieht Beschluss zurück. Seniorin muss nicht in die Psychiatrie - 89-Jährige zieht in AWO-Wohnanlage - Entscheidung fiel unbürokratisch. Artikel in der Passauer Neue Presse vom 28. September 2005

  • Heeg, Sibylle / Katharina Bäuerle: Freiräume – Gärten für Menschen mit Demenz. Buch von 2007 im Mabuse-Verlag für alle, die Einfluss haben auf die Gestaltung von Freibereichen für Menschen mit Demenz, geprägt von Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein sowie Respekt für die Betroffenen – versehen mit aussagekräftigen Farbfotos und Zeichnungen von Beispielen

  • Heeg, Sibylle / Katharina Bäuerle: Heimat für Menschen mit Demenz – Aktuelle Entwicklungen im Pflegeheimbau. Buch mit Beispielen ausgewählter Pflegeeinrichtungen in Deutschland, der Schweiz, Dänemark und Finnland zur baulichen Umsetzung neuer Wohn- und Betreuungskonzepte für Menschen mit Demenz: Grundlage für einen Dialog zwischen Trägern von Altenhilfeeinrichtungen und deren Nutzer, was Planung und Mängelbeseitigung betrifft (Buch von 2008)

  • Kempker, Bernd: Dem eigenen Ableben emotionslos zusehen – Psychopharmaka in Altenheimen. Hörkassette, 45 Minuten, Produktion: Deutschlandfunk, 2000

  • Sauer, Peter / Peter Wißmann: Niedrigschwellige Hilfen für Familien mit Demenz. Erfahrungen, Beispiele, Perspektiven. Perspektiven zur Entlastung und Unterstützung von Familien mit demenzbetroffenen Angehörigen und für neue Handlungsfelder für ambulante Pflegedienste, ambulant betreute Wohngruppen, freiberufliche Anbieter und bürgerschaftlich Engagierte (Buch von 2007)

  • Schützendorf, Erich: In Ruhe alt werden können? Widerborstige Anmerkungen. Kritische Beleuchtung heutiger Formen des Älterwerdens und spannende, kein Tabu scheuende Fragen nach neuen, ungewöhnlichen Entwürfen für das dritte und das vierte Lebensalter (Demenz, Verrücktheit incl.). Buch von 2005

  • Schützendorf, Erich / Helmut Wallrafen-Dreisow: In Ruhe verrückt werden dürfen. Plädoyer für ein Umdenken in der Altenpflege: Selbständigkeit aktivieren und Eigenheiten respektieren! (Fischer-TB, 1998 in 8. Auflage erschienen)

  • Seidel, Laura: Gewalt an alten Menschen – Entstehungsfaktoren für Gewalt an pflegebedürftigen alten Menschen und Lösungsansätze. Buch von 2008 über die diversen Formen der Gewalt an alten Menschen (direkte Gewalt, körperliche Gewalt, psychische Gewalt, finanzielle Ausbeutung, Einschränkung des freien Willens, Vernachlässigung, Gewalt am Pflegepersonal, Gewalt am pflegenden Angehörigen, strukturelle Gewalt, kulturelle Gewalt), rechtliche Grundlagen der stationären Altenpflege in der BRD, Ausbildung des Personals sowie Wege aus der Gewalt

  • Stolze, Cornelia: Vergiss Alzheimer! – Die Wahrheit über eine Krankheit, die keine ist. Über das Geschäft mit der Angst, fragwürdige Diagnosen, trügerische Früherkennungsmethoden, wirkungslose oder gar schädliche Medikamente und wirksame Vorbeugemaßnahmen (Buch von 2011)

  • Taylor, Richard: Alzheimer und Ich – »Leben mit Dr. Alzheimer im Kopf«. Auseinandersetzung eines Psychologen mit seiner beginnenden Demenz und zornige Abrechnung mit der bevormundenden und entwürdigenden Reaktion seiner Umwelt (2007 original in den USA erschienenes Buch)

  • Wißmann, Peter / Reimer Gronemeyer: Demenz und Zivilgesellschaft – eine Streitschrift. Plädoyer for ein demenzfreundliches Gemeinwesen. Buch von 2008 im Mabuse-Verlag

  • Wolfensberger, Wolf: Der neue Genozid an den Benachteiligten, Alten und Behinderten. In seinem (vergriffenen) Buch von 1991 beschreibt Wolfensberger die vielfältigen direkten und indirekten Methoden des »Totmachens« (incl. psychiatrische Psychopharmaka), die nicht nur subtiler und teilweise heimlicher, sondern auch wesentlich perfekter und umfassender seien als die der Nationalsozialisten.