Nachruf auf Reinhard Wojke

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Mit Bestürzung hat uns vergangene Woche unerwartet die Nachricht von Reinhard Wojkes Tod erreicht. Mit Bestürzung haben wir vergangene Woche die Nachricht von Reinhard Wojkes Tod gelesen.

Reinhard war langjähriger Aktivist der Psychiatrie Erfahrenen- und Betroffenen-Bewegung. Im Januar 2005 begann er seine Arbeit beim Bundesverband, als Redakteur für den BPE-Rundbrief, welche er 15 Jahre lang fortsetzte. In Berlin war er mehr als zehn Jahre Vorstands Mitglied Vorstandsmitglied des Berliner Landesverbandes BOP&P e.V. (Berliner Organisation Psychiatrie Erfahrener und Psychiatrie Betroffener e.V.).

Als Aktivist setzte er sich stets für die Vermeidung von Zwangsmaßnahmen ein und saß unter anderem im trialogischen Beirat der Pinell gGmbH. Zudem war er auch im trialogischen Beirat der Charité Berlin aktiv. Dort setzte er sich für die Verbesserung der Psychiatrie aus Nutzer*innen Sicht ein. Die von ihm geleitete Selbsthilfegruppe entwickelte sich in den Räumlichkeiten der Beschwerde- und Informationsstelle Psychiatrie (BIP) zu einem festen Anlaufort für Menschen, die unzufrieden mit ihren Psychiatrie-Erfahrungen waren. Reinhard schaffte es stets, die gut besuchte Gruppe behutsam zu leiten und zu moderieren und ergänzte die Inhalte mit seinem langjährigen Erfahrungsschatz.

Reinhard wird uns als Gesprächs- und Diskussionspartner fehlen. Seine bedachte Ausdrucksweise und sein Erfahrungsschatz werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Unsere Anteilnahme und Mitgefühl gilt allen Hinterbliebenen von Reinhard, besonders seinen beiden Söhnen.

Möge er in Frieden ruhen.

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(Für den BPE- Vorstand von Felix von Kirchbach)