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Krisen begleiten

20.November , 11:00 21.November , 16:00

ein Wochenendseminar
von Psychiatrie-Erfahrenen für Psychiatrie-Erfahrene
20. und 21. November 2021, in Oldenburg


Wie können wir Menschen in ver_rückten Krisen begleiten und unterstützen, ohne sie
in die Psychiatrie abzuschieben? Wie können wir durch unseren Umgang miteinander
Erfahrungen gewaltvoller, psychiatrischer Zwangsmaßnahmen verhindern?
In Bochum wird Krisenbegleitung ohne Zwang und Gewalt seit 25 Jahren praktiziert. In
dieser Zeit wurde wertvolles Erfahrungswissen entwickelt, wie Krisenbegleitung auch
bei ver_rückten Zuständen funktioniert. Nun wird in einem Wochenendseminar
erstmals ein intensiver Einblick gewährt. Neben Inputs über die praktische Arbeit in
Bochum gibt es Zeit für Austausch und in Reflexionen, Rollenspiel und Übungen
erproben wir, wie wir selbst Krisen begleiten können.


Zu den Referenten:
Matthias Seibt, 61 Jahre, Diplompsychologe und Psychiatrie-Erfahrener, hat langjährige Erfahrung in der Krisenbegleitung


Günther Pfeil, 80 Jahre, Diplomingenieur Elektrotechnik und PsychiatrieErfahrener, hat langjährige Erfahrung in der Krisenbegleitung.

Für wen:

Dieses Seminar richtet sich an Menschen mit Psychiatrie-Erfahrung, die in der
Selbsthilfe aktiv sind und andere Menschen in ver_rückten Krisen begleiten möchten.
Voraussetzung ist, bereits Wissen zum Steuern eigener Krisen anwenden zu können.
Folgende Lektüre wird zur Auffrischung empfohlen:
http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/psychopharmaka/tipps_steuern.html
http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/psychopharmaka/wichtigerschlaf.html
http://www.psychiatrie-erfahrene-nrw.de/psychopharmaka/selbststabilisierung.html
Außerdem wird die Lektüre über die Krisenzimmer in Bochum vorausgesetzt:
http://www.psychiatrie-erfahrenenrw.de/downloads/200331_Bochumer_Krisenzimmer_Online_Einzelseiten.pdf