Radiointerview: Nach dem Tod von Kupa Ilunga Medard Mutombo: Was tun gegen Polizeigewalt an Menschen in seelischen Notlagen?

Im Oktober wurde bekannt, dass in Berlin der 64-jährige Kupa Ilunga Medard Mutombo gestorben ist, nachdem er etwa drei Wochen vorher nach einem Polizeieinsatz ins Koma gefallen war. Die Polizei soll nach einem Zeugenbericht sehr brutal vorgegangen sein, auf ihm gekniet sein, bis er keine Luft bekam – von einer Situation, die an den Polizeimord an George Floyd erinnerte, ist die Rede.

Öffentlich wurde der Fall durch den Bruder des Opfers und durch die Beratungsstelle ReachOut. Mutomba war schwarz und in psychiatrischer Behandlung. Die Polizei kam hinzu, als er in eine psychiatrische Klinik gebracht werden sollte. Schon in der Vergangenheit war – immer wieder auch tödliche – Polizeigewalt gegen Psychiatriepatient*innen und gegen People of Colour in Deutschland ein Problem. Dieses Jahr scheinen sich die Fälle zu häufen.

Darüber hat Johanna von Radio Dreyeckland aus Freiburg mit Matthias Seibt, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des BPE, gesprochen.

Zum Radio-Interview: https://www.freie-radios.net/118027